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Hochleistungskunststoffe

Mit zertifiziert bioabbaubaren Kunststoffen
die Kreislaufwirtschaft fördern

ecovio® fruit and vegetable bag

Die BASF forscht seit mehr als dreißig Jahren an bioabbaubaren und biobasierten Kunststoffen. Die kontinuierliche Entwicklung dieser hochwertigen und leistungsstarken Werkstoffe erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Kunden, Forschungsinstituten und Kommunen. Der Fokus liegt immer auf der Lösung mit der besten Umweltleistung, unabhängig davon, ob das Produkt aus fossilen oder nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird: Bei jeder Anwendung müssen Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und soziale Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes untersucht werden, um das geeignete Material für die richtige Anwendung mit dem besten gesellschaftlichen Nutzen zu finden. Auch sollte immer geprüft werden, inwiefern die biologische Abbaubarkeit einen Mehrwert bietet.

Biokunststoffe sind kein Ersatz für herkömmliche Kunststoffe, sondern ergänzen das Sortiment der Kunststoffe als Spezialprodukte, die neue Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten bieten. Sie sind beispielsweise die optimale Lösung für Biomüllbeutel, kompostierbare Obst- und Gemüsebeutel oder unterpflügbare Agrarfolien. Richtig eingesetzt können Biokunststoffe so dazu beitragen, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, Nährstoffe mithilfe gesteigerter Kompostmengen wieder dem Boden zurückzuführen und die Anreicherung von Kunststoff im Boden zu vermeiden.

Damit leisten Biopolymere einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, die das Ziel hat, Produkte bestmöglich entlang der Wertschöpfungskette zu nutzen, lange im Kreislauf zu halten und sie am Ende des Lebenszyklus wiederzuverwerten. 

Die BASF-Biopolymere auf der K-Messe 2019

Auf der K-Messe-Presskonferenz in Düsseldorf zeigt Katharina Schlegel von der globalen Marktentwicklung Biopolymere wie ecovio® dazu beiträgt, den Nährstoffkreislauf zu schließen und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

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Weitere Informationen

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News aus der Forschung

Unabhängige Studie der ETH Zürich weist erstmals die Bildung von Biomasse beim biologischen Abbau von PBAT im Boden nach

Dünne Mulchfolien aus Polyethylen (PE) werden in vielen Ländern im Ackerbau eingesetzt, um den Ertrag von Nutzpflanzen zu steigern. Nach der Ernte können Landwirte diese Folien jedoch oft nicht komplett einsammeln, besonders dann, wenn sie nur wenige Mikrometer dünn sind. Somit gelangen PE-Rückstände in den Boden und reichern sich an, da sie dort nicht abgebaut werden. Forscher der ETH Zürich zeigen jetzt in einer Studie zum ersten Mal auf, dass Bodenmikroben Folien aus dem Kunststoff Polybutylenadipat-terephthalat (PBAT) als Nahrung verwenden können. Die Mikroorganismen nutzen den Kohlenstoff des Polymers sowohl für ihren Energiestoffwechsel als auch für den Aufbau ihrer Biomasse. Das bedeutet, dass PBAT im Boden biologisch abbaut und nicht wie Polyethylen als Mikroplastik dort verbleibt.

Projekte: Wie sich Biokunststoffe in der Praxis bewähren

Beratung: Welches Material ist das richtige für Ihre Anwendung?

Bei welchen Anwendungen ist der Einsatz biologisch abbaubarer Kunststoffe sinnvoll und wirklich nachhaltig? Vor dieser Frage stehen Industrie, Verbraucher und Politik immer häufiger. BASF verfügt über eine breite Kompetenz und fundiertes Wissen im Bereich von Ökoeffizienz- und Life-Cycle-Analysen. Durch den Vergleich des ökologischen Fingerabdrucks verschiedener Produktalternativen kann untersucht werden, welches Produkt welche Umweltvorteile bietet.

Lesen Sie weiter: So tragen Biokunststoffe zur Nachhaltigkeit bei

Die Biokunststoffe der BASF