The graphic shows a stylized infinity symbol representing the concept of a circular economy. The two loops of the infinity shape illustrate continuous material cycles, in which resources are kept in use and circulate over time.
At the center of the infinity symbol, a diamond shape is positioned. This diamond represents the Make phase, i.e. the industrial production and processing stage. In this phase, different raw material sources – including fossil, recycled, or alternative feedstocks – are brought together and transformed into new materials or products.
The central placement of the diamond highlights the key role of production within the circular economy. It connects both loops of the cycle and enables materials to be reintroduced into high-value applications.
Overall, the graphic illustrates that the circular economy is not a linear process, but an integrated system in which the Make phase acts as a central and value-creating element.

Kunststoffe & Gummi

CO₂‑Emissionen reduzieren und eine zirkuläre, resiliente Kunststoffindustrie aufbauen

Die Kunststoffindustrie steht vor einer der größten Transformationen unserer Zeit. Sie muss CO₂-Emissionen reduzieren, gleichzeitig Resilienz und Versorgungssicherheit stärken und weiterhin hohe Standards in Leistung und Sicherheit erfüllen.

Bei BASF gestalten wir diesen Wandel aktiv mit, indem wir den Product Carbon Footprint (PCF) unseres Kunststoffportfolios systematisch reduzieren. Wir prüfen Alternativen zu fossilen Ressourcen in der Chemie- und Kunststoffproduktion, um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern. Gleichzeitig fördern wir Materiallösungen, die langlebig, kreislauffähig und insgesamt umweltverträglicher sind.

Nachhaltige Kunststoffe: Was das bedeutet

Bei BASF bedeutet nachhaltiger Kunststoff, die CO₂‑Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren – von Rohstoffen und Energie über die Produktion bis hin zum Lebensende – und dabei gleichzeitig die von Kunden erwartete Leistung und Zuverlässigkeit sicherzustellen.

Dies erfordert einen Wandel weg von linearen, fossilbasierten Systemen hin zu zirkulären und resilienten Produktionsmodellen.

Schaubild mit drei zunehmend größeren CO₂‑Fußabdrücken für die Stufen Rohstoffe, integrierte BASF‑Produktion und Kundenanwendung.

Woher CO₂‑Emissionen tatsächlich stammen

CO₂‑Emissionen in der Kunststoffproduktion entstehen nicht in nur einem einzelnen Prozessschritt. Sie summieren sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Rohstoffen und Energiequellen über die chemische Herstellung bis hin zu den Anwendungen am Ende der Nutzung.

Kunststoffe bleiben für viele Branchen unverzichtbar. Um CO₂‑Emissionen deutlich zu reduzieren, muss sich daher vor allem die Kohlenstoffquelle sowie der Umgang mit Kohlenstoff im gesamten System verändern. Solange Kunststoffe überwiegend auf fossilen Rohstoffen in linearen Wertschöpfungsketten basieren, wird kontinuierlich Kohlenstoff gewonnen und in die Atmosphäre freigesetzt. Zudem hängen erhebliche CO₂‑Reduktionen davon ab, die Emissionen aus der Produktion selbst zu senken – insbesondere durch Energieeffizienz, integrierte Prozesse und den Einsatz kohlenstoffarmer Energie.

Eine wirksame CO₂‑Reduktion erfordert daher Maßnahmen in den Bereichen Energie, Rohstoffe und Recycling – sowie einen Übergang weg von linearen, fossilbasierten Abhängigkeiten hin zu stärker zirkulären und resilienten Systemen, die Kohlenstoff länger im Kreislauf halten und die Gesamtemissionen senken.

Der Windpark „Oersted“ in der deutschen Nordsee bei Sonnenuntergang, große graue Wolken verdecken die Sonne vor einem orangefarbenen Himmel.
Lösungen & Umsetzung
Die Reduzierung von CO₂‑Emissionen in der Kunststoffproduktion erfordert konkrete Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. BASF setzt dabei auf einen integrierten Ansatz, der Technologien, Energiequellen und Rohstoffe zusammenführt. Durch die Kombination dieser Hebel wird Transformation nicht nur möglich, sondern im industriellen Maßstab umsetzbar – und messbar.

Erfahren Sie mehr darüber wie unsere Geschäftsbereiche die Produktion von Kunststoffen transformieren.

Performance Materials

Plastic Additives

Monomers

Styrenic Foams

Plasticizers

Während Plastikmüll oft sichtbar ist, können Granulate aus der Kunststoffproduktion auch unbeabsichtigt in die Umwelt gelangen. Als Partner der Initiative „Operation Clean Sweep®“ trägt die BASF dazu bei, den Verlust von Kunststoffgranulat zu verhindern.

Mehr über OCS erfahren

Neuste Pressemitteilung