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    Elektronik & Elektrotechnik Komponenten für Photovoltaikanlagen


    Komponenten für Photovoltaikanlagen

      Photovoltaikanlagen müssen bei der Zulassung ihrer Anschlusstechnik hohe Anforderungen erfüllen – sowohl in Bezug auf Sicherheit als hinsichtlich Lebensdauer. Für elektronische Komponenten dieser Anlagen hat BASF spezielle Varianten des technischen Kunststoffs Ultramid® (Polyamid) und Kunststoffadditive im Portfolio.

      Photovoltaikanlagen und ihre Anschlusstechnik, zumeist auf Dächern von Häusern und Fabrikhallen befestigt, sind unmittelbar den Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Sonne, Regen und Wind setzen den Anlagen zu und auch die Brandschutzvorschriften für diese Anlagen stellen hohe Anforderungen an die eingesetzten Kunststoffe.

      Bei den technischen Kunststoffen hat BASF zwei Typen im Angebot (Ultramid® A3X2G7 und Ultramid® A3XZG5), die besonders flammwidrig, hochfest, auch bei dünnen Wandstärken, chemikalienbeständig und besonders kälteschlagzäh (UL-Standard 1703) sind. Die Ultramid® A3X-Typen eignen sich besonders für Steckverbinder. Ultramid® A3X2G7 ist besonders steif, so dass die Stecker sehr schlank ausfallen können. Beispielsweise erreicht dieser Werkstoff die UL94-Brandschutzklasse V-0 ab einer Wanddicke von 0,8 mm und 5VA ab 1,5 mm.

    Anschlussdose aus Ultramid®

      Für Anschlussdosen empfiehlt sich Ultramid® A3XZG5 (UL 94 class 5VA). Während im Damp-Heat-Test nur 1.000 Stunden verlangt werden, bietet die hoch schlagzäh modifizierte Ultramid®-Type selbst nach 4.000 Stunden Klimalagerung bei 85 °C Temperatur und 85% rH Luftfeuchte eine Bruchdehnung, die doppelt so hoch ist wie die bisher eingesetzter Werkstoffe. Im Allgemeinen bestehen Anschlussdosen aus diesem Werkstoff den anspruchsvollen Cold Impact-Test nach UL 1703. Diese Prüfung bestehen Bauteile, wenn sie bei -35°C nach dem Aufprall einer 535g schweren Kugel aus 1,3 m Höhe keine Risse und Schäden aufweisen. Die vorgeschriebene Brandschutzklasse UL 5VA erfüllt Ultramid® A3XZG5 ab 2,3 mm. Beide Ultramid®-Typen verfügen über eine sehr gute Kriechstrom-festigkeit: Die Vergleichszahl der Kriechwegbildung CTI liegt bei bis zu 600V nach IEC 60112. Der Inclined-Plane-Tracking-Test (Kriech-wegbildung und Erosion) wird bei 1.000 V Prüfspannung mit über 60 Minuten bestanden (nach ASTM D-2303, Methode Time-to-Track).

      Kunststoffadditive

      Die Photovoltaik-Module müssen ihre hohe Leistungsfähigkeit über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren beibehalten. Die Additive von BASF helfen, diese Anforderungen zu erfüllen: Sie machen die in der Photovoltaik verwendeten Kunststoffe widerstandsfähig gegen Hitze und Sonneneinstrahlung.

      BASF empfiehlt folgende Additive für Kunststoffe in der Photovoltaik: 

      • Tinuvin®
      • Uvinul®
      • Chimassorb®
      • Irganox®
      • Irgastab®
      • Irgafos®

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